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Pferdepraxis von A-Z

Unsere Praxis arbeitet eng mit den führenden veterinärmedizinischen Kliniken und Laboren zusammen, so dass wir alle Leistungen, die wir nicht selbst erbringen, für Sie zuverlässig und schnell erledigen lassen können.

  •  Allgemeine Untersuchung und Beratung

  • Akupunktur

  • Ankaufsuntersuchung

  • Chiropraktische Untersuchung und Therapie

  • Elektronische Tierkennzeichnung durch Mikrochips

  • Endoskopie

  • Embryotransfer

  •  Gestütsbetreuung

  • Kolikbehandlungen (inkl. Infusionstherapie)

  •  Labor

  • Lahmheitsuntersuchungen (inkl. Leitungsanästhesien)

  • Neuraltherapie (am Rücken)

  •  Operationen

  •  Röntgen

  • Besamung bei Pferden mit Tiefgefriersperma

  •  Ultraschalluntersuchung

  •  Zahnbehandlung

Impfungen

Tetanus

Pferde

  • Grundimpfung

  • Wiederholung nach 4-8 Wochen

  • Wiederholung nach 1 Jahr

  • Auffrischung alle 2 Jahre

Fohlen

  • ab 5. Lebensjahr

Influenza

Pferde

  • Grundimpfung

  • Wiederholung nach 4-8 Wochen

  • Wiederholung nach 6 Monaten

Fohlen

  • ab 5. Lebensmonat

Herpes

Pferde, Fohlen

  • 2 Grundimpfungen im Abstand von 4-8 Wochen

  • Wiederholungen nach 6 Monaten

Tragende Stuten

  • im 3., 5. und 7. Trächtigkeitsmonat

Tollwut

Pferde

  • Grundimpfung

  • Wiederholungen nach 1 Jahr

Fohlen

  • ab 6. Lebensmonat

  • Wiederholungen nach 1 Jahr

 

Equidenpass

Mit der Übernahme von EU-Recht in die nationale Gesetzgebung ist nach der Viehverkehrs-verordnung für jeden Equiden in Deutschland, der aus seinem Bestand verbracht werden soll ein Equidenpass notwendig. Das Verbringen aus dem eigenen Bestand bedeutet schon ein Ausritt oder ein Transport des Pferdes zum Turnier oder in die Pferdeklinik. Dieser Equidenpass dient der Identifikation des Tieres und gibt Auskunft über die Verwendbarkeit des Pferdes für den menschlichen Verzehr, da Pferde grundsätzlich lebensmittelliefernde Tiere sind, es sei denn sie entscheiden sich unwiderruflich ihr Pferd als nicht für den menschlichen Verzehr zugelassen in den Equidenpass eintragen zu lassen.

 

Bestandsbuchverordnung

Wenn Ihre Pferde als lebensmittelliefernde Tiere, bzw. als Schlachttiere deklariert sind, muss ein Bestandsbuch wie folgt geführt werden. Für jeden Bestand lebensmittelliefernder Tiere ist nach der Verordnung über die Arzneimittelanwendung an lebensmittelliefernden Tieren, ein Bestandsbuch nach Anlage des § 4 Abs. 3 der oben genannten Verordnung zu führen. Verantwortlich für die ordnungsgemäße Führung des Bestandsbuches ist der Tierhalter des Pferdebestandes.

Ein Bestand besteht aus einem oder mehreren Tieren eines Tierhalters an einem Ort. Bei mehreren Tieren eines Tierhalters an verschiedenen Orten gelten auch diese jeweils als ein Bestand, und für jeden Bestand ist ein eigenes Bestandsbuch zu führen.

Tierhalter ist der Tierbesitzer. Bei mehreren Tieren mehrerer Tierhalter an einem Ort, beispielsweise in der Pensionspferdehaltung wird oftmals das Führen eines Bestandsbuches geduldet.

Wenn Sie Ihr Pferd im Fall des Falles auf keinen Fall schlachten lassen wollen, ist es auf jeden Fall sinnvoller es als nicht lebensmittellieferndes Tier im Equidenpass einzutragen, da dann alle Medikamente ohne Einschränkungen eingesetzt werden können, was bei Schlachttieren teilweise gesetzlich eingeschränkt ist.

Innere Medizin

Die Innere Medizin verlangt wie kaum ein anderes medizinisches Teilgebiet eine gesamte Betrachtungsweise des Patienten. Fast ausnahmslos entstehen Krankheiten durch äußere schädliche Einflüsse wie z.B. durch Bakterien, Viren, Toxine, usw. und innerer Einflüsse (Resistenzschwächen). Daher ist es hilfreich, den gesunden Organismus als vernetztes und stabiles Regelsystem zu betrachten und Krankheit als Störung in diesem System aufzufassen.

Der physiologische Zustand ist dadurch charakterisiert, daß der Organismus ständig in der Lage ist, sich an veränderliche Bedingungen unter Konstanthaltung lebenswichtiger innerer „Betriebsgrößen“ (Homöostase und Regulation) anzupassen. Ein kompensierter Zustand ist dann gegeben, wenn Störungen in einem Organ/ Gewebe durch Mehrleistung eines anderen Organs so ausgeglichen werden, daß lebenswichtige „Betriebsgrößen“ weiterhin konstant gehalten werden. Z. B. wird eine Blutarmut (Anämie) zu Beginn durch eine Mehrleistung des Herzens ausgeglichen. Dies geht so lange gut, bis eine Erschöpfung der Kompensationsmechanismen (hier das Herz) erreicht sind und das Herz ebenfalls erkrankt. Der pathologische Zustand ist dadurch charakterisiert, daß bestimmte Funktionen nicht mehr den Anforderungen gerecht werden können. Zwischen physiologischen und pathologischen Zuständen bestehen fließende Übergänge. Der Organismus ist stets bestrebt, die elementaren Lebensabläufe konstant zu halten. So müssen z. B. Herz-Kreislauf-System, Atmungssystem und Blutstatus immer überwacht und gegebenenfalls vom Körper sofort reguliert werden. Andernfalls entstehen im Organsimus bereits kurzfristig massive Schäden.

Orthopädie

Die Orthopädie befasst sich mit Erkrankungen des Bewegungsapparates. Lahmheiten beim Pferd können aufgrund unzähliger Ursachen entstehen. Dazu zählen u.a. Prellungen, Zerrungen, Hufabszesse, Gelenksentzündungen, Sehnenentzündungen und Schleimbeutelentzündungen.

In der Lahmheitsuntersuchung stehen dem Tierarzt eine Reihe von Untersuchungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dabei wird nach Aufnahme des Vorberichtes das Pferd in Ruhe und in der Bewegung betrachtet. Nach Diagnostizierung des erkrankten Beines wird es nach Schwellungen und Erwärmungen abgetastet und Provokationsproben werden durchgeführt. Anschließend werden diagnostische Anästhesien durchgeführt, wobei das Pferdebein von unten nach oben betäubt wird, um den Sitz des Schmerzes und damit die Ursache der Lahmheit zu lokalisieren. Wenn nun ein Verdacht auf den Sitz der Lahmheitsursache vorhanden ist, kann mit bildgebender Diagnostik wie z.B. Röntgen und Ultraschall fortgefahren werden, um den Verdacht zu bestätigen. In bestimmten Fällen ist die Nutzung weiterführender bildgebender Diagnostik wie z.B. die Szintigraphie, die Kernspintomographie oder die Computertomographie erforderlich, um eine eindeutige Diagnose stellen zu können. Zur Therapie von Lahmheitsursachen stehen vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung.

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